Archiv der Nutzerberichte zum Medikament Dupilumab (Dupixent).
Aktuelle Erfahrungsberichte und die Möglichkeit Ihre Erfahrung zu berichten finden Sie auf der Seite Dupilumab (Dupixent) Erfahrungsberichte.
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ich nehme seit ca 1 Jahr Dupixent, als Polypen Patient. Bereist nach der ersten Behandlung konnte ich ich wieder riechen und nehem seit dem alle 2 Wochen eine Dose von 300mg. Von Nebenwirkungen habe ich garnichts gemerkt
Hallo zusammen.
Ich habe von Geburt an Neurodermitis und solang ich denken kann auch Bronchialasthma. Ich nehme seit 3 Jahren dupixent Spritzen (heute Nr. 80).
Ich bin insgesamt sehr glücklich. Keine Blutflecken mehr in Kleidung oder Bettwäsche. Hab mir sogar getraut, weiße Bettwäsche zu kaufen ;-)
Und auch beim Asthma gibt es kaum Beschwerden.
Ja, die Augen machen sehr große Probleme seither. Bin aber in der LMU gut aufgehoben.
Mein PROBLEM ist, dass ich 15 kg zugenommen habe. Es nervt langsam nur noch. Kenn das jemand? Ich habe an der Ernährung nichts verändert.
Grüße Claudia
Ich bin Multi Allergiker mit Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma. Zeit meines Lebens habe ich Cortison bekommen, Mal gespritzt, Mal inhaliert, als Creme, als Tabletten. Zuletzt 10mg täglich.
Seit März 2022 bekomme ich DUPIXENT. Dabei wurde das Cortison abgesetzt.
Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich seitdem ausgesprochen fiese Gliederschmerzen bekommen habe, speziell im Schulterbereich und in den Armen.
Gestern hab ich als Test wieder 30 mg Cortison genommen – Schmerzen sind schlagartig weg.
Selbstverständlich gehe ich zum Arzt, denn das ist ja nicht der Sinn der Sache
Kennt das jemand?
Es grüßt Susy
Hallo!
Ich habe auch nur die „eine“ Anfangsdosis bekommen, und trotzdem hilft Dupi mir seit 3 Jahren zu einem Leben ohne Juckreiz!
Ab und zu habe ich rote Flecken an Hals und Kinn, welche aber nicht der Rede wert sind!
Ich bin froh, dieses Medikament verschrieben zu bekommen!
Liebe Grüße
Hallo zusammen!
Bei mir ist es nun 10 Jahre und 3 Krankenhaus-Aufenthalte her, dass eine ASS-Intoleranz festgestellt wurde . Seit ungefähr diesem Zeitpunkt hat sich auch meine Geruchsinn verabschiedet. Bis 2017 verschlechterte sich mein Gesundheitszustand so stark,dass ich meine erste Operation wegen Polypen in sämtlichen Nasengängen und Nebenhöhlen erhielt. Die Nebenhöhlen wurden wegen der starken Entzündung ausgeräumt. Ein Viertel Jahr später waren die lieben „kleinen „ Klunker wieder da und wurden noch mal ambulant teilentfernt. Man legte mir eine ASS-Desensibilisierung nahe, vor der ich aber wegen der damit gemachten Erfahrungen zurück scheute . Bei einem HNO-Arzt in Bayern lernte ich , meine Ernährung auf Salicylsäure-arm umzustellen. Dies hat auch eine Weile gut geklappt, die Polypen sind Dank Cortisonspray nur minimal nachgewachsen. Durch die inzwischen ausgebrochene Corona-Pandemie mit dem Tragen der Maske über längere Zeit ging eine rapide Verschlechterung der Nasenatmung einher. Im Herbst 2021 saß die Nase wieder so voll Polypen, dass Nasendusche, Schnäuzen, durch die Nase atmen und nachts durchschlafen nicht mehr möglich waren. Bis zum Winter kamen noch wahnsinnig starke Schmerzen im mittleren Gesichtsfeld durch Schwellung, tränende, entzündete Augen , Druckstörungen in den Ohren und eine ständig laufende Nase dazu. Mein Allgemeinbefinden möchte ich als katastrophal bezeichnen. Der HNO-Arzt legte mir eine Operation nahe. Im Krankenhaus wurde ich nach erfolglosen Geruchstests von mehreren Ärzten begutachtet, die Polypen, die fast unten aus der Nase lugen, anscheinend nicht so oft zu sehen bekommen . Schließlich kam ich zu einer Oberärztin, die mir erklärte, eigentlich müsste ich sofort operiert werden, aber aufgrund der Schwere, der schnellen Rezitiv -Zeit und meines Alters würde sie mir etwas anderes ans Herz legen und ob ich schon mal was von Dupilumab gehört hätte. Nach dem Aufklärungsgespräch wusste ich zwar von den Nebenwirkungen, habe mich aber davon nicht abhalten lassen. Keine Nebenwirkung kann so schlimm sein, wie‘s mir ging. Vor knapp 2 Wochen erhielt ich die erste Spritze, allerdings durch einen Irrtum nur 200 mg anstatt die für chronische Nasennebenhöhlen mit Polypen vorgesehenen 300 mg. Man erklärte mir, die Reaktion würde wahrscheinlich nicht so schnell und stark auftreten wie bei den 300 mg. Ich kann’s noch gar nicht glauben! Nase bis in Augenhöhe abgeschwollen, Polypen nur noch gaaaanz winzig, Ohren funktionieren wieder, das Tränen hat aufgehört und der unerträgliche Schmerz ist weg. Als Nebenwirkung stellte sich für zwei Tage eine bleierne Müdigkeit ein und jetzt nach knapp zwei Wochen habe ich 2 Kilo zugenommen ( kann auch von Ostern sein?!). Aber all das ist zu meistern, als dieser grauenhafte Zustand, in dem du null leistungsfähig bist! Bin gespannt, wie sich die 300 mg Spritzen auswirken. Ich bin aber jetzt schon glücklich und dankbar für mehr Lebensqualität!!
Hallo zusammen,
Ich habe meine erste Spritze endlich bekommen. Die ersten 2 Tage haben sich wie eine Erlösung angefühlt aber am dritten Tag haben sich rote Flecken gebildet…. Flecken ist untertrieben. 70% meiner Beine sind rot. Es scheint gar keine Creme zu helfen oder sonstigen. Jucken ist auch zurück .
Hat jemand Erfahrung?
Hallo, ich nehme Dupixent ( in PEN-Form ) seit Anfang Februar 2021 wegen meiner atypischen Neurodermitis. Seit Beginn dieser Behandlung ist eine deutliche Verbesserung eingetreten. Jedoch hadere ich mit der Applikation, dem PEN! Nach anfänglich reibungslosem Einsatz häufen sich jetzt die fehlerhaften Pens! Einen Anwendungsfehler kann ich ausschließen, da ich ja bereits einwandfreie Injektionen durchführen konnte. Es scheitert an dem Auslösen der Nadel und somit gelangt das Serum nicht in meinen Körper. Schade. Habe bereits mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen. Ich soll die fehlerhaften Pens in meiner Apotheke abgeben…. Also bei dem Preis kann man wirklich mal nacharbeiten!
Vielleicht hat jemand hier ein ähnliches Problem!
Das Mittel ( wenn es denn injekziert werden kann hilft super!
Hallo!
Ich bin über 70 und habe seit
vielen Jahren Probleme mit chronischer Sinusitis . Es wurden auch schon Operationen
durchgeführt.
Früher wurden mir auch so alle Jahre
Polypen mit der Schlinge entfernt.
Nun bin ich bei einer guten HNO-
Ärztin ,die mir DUPIXENT verschrieben hat.
Ich bekomme die Spritzen nun seit 6 Wochen und habe keine erkennbaren Nebenwirkungen.
Die Polyen sind etwas weniger geworden.
Nebenbei nehme ich natürlich auch noch cortisonhaltigen Spray.
Ich kann auch schon seit 20 -30 Jahren nicht mehr riechen und hoffe,dass der Geruchssinn etwas zurück kommt.
Dem Schreiber Torsten,kann ich eine Behandlung nur empfehlen.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
danke an alle, die sich hier im Blog beteiligen! Das Alles ist m. E. wertvoller als jede Aussage der Ärzteschaft!
Ich habe alle Einträge gelesen und dabei nur wenige Betroffene finden können, die Dupixent ‚nur‘ gegen die Leiden aufgrund chronischer Sinusitis erhalten. Ich gehöre auch zu den Betroffenen mit Sinusitis (Polypen, kaum Geruch, schlechte Atmung, schlechter Schlaf, mehrfach OP, jahrelange (ca. 20) Einnahme von Cortison-Spray, ASS und Nasendusche). Keine nachgewiesenen Allergien, kein Asthma, keine Neurodermitis.
Ich stehe kurz davor, Dupixent in Erwägung zu ziehen. Meine HNO-Ärztin hat es vorgeschlagen. Mich erschrecken aber die hier häufig beschriebenen Nebenwirkungen und ich frage mich, welchen Einfluss die Ursprungs-Erkrankung auf die Nebenwirkungen hat?!
Ich wäre deshalb sehr dankbar, wenn sich noch einmal diejenigen zu Wort melden könnten, die Dupixent ‚nur‘ wegen ihrer Sinusitis nehmen. Also kein Asthma und insbesondere keine Neurodermitis.
Treten die häufig beschriebenen Nebenwirkungen an den Augen und der Haarausfall dann ebenfalls auf? Oder insbesondere dann, wenn es sich bei der ursprünglichen Erkrankung um Neurodermitis handelt?
Ich wäre sehr dankbar, wenn sich diejenigen hier noch einmal zu Wort melden könnten! Tausend Dank!
Gruß
Torsten
Hallo,
Ich bekam seit November 2019 Dupixent da ich sehr schweres allergisches Asthma hatte, sowie Nasenpolypen (Samter Trias). Was soll ich sagen, das Medikament war der Hammer, meine Lungenfunktion in kürzester Zeit von 64% auf 100% rauf und die Nasenpolypen waren auch weg. Der Zeitraum der Spritzen wurde zum Schluss bis auf 10 Wochen ausgedehnt. Im Februar hatte ich eine Nasennebenhöhlenentzündung, leider. Aber da das Asthma bisher gut unter Kontrolle ist wurde das Dupixent von der Klinik in Berlin nun abgesetzt. Bin gespannt wie es mir nun gesundheitlich geht in der kommenden Zeit. Hat hier jemand Erfahrungen mit der Absetzung von Dupixent?
Alles Gute !
Hallo,
hier mal mein Verlauf mit Dupixent.
Ich bin 51 und habe kurz nach der Geburt Neurodermitis bekommen mit späteren Allergien, zum Glück aber ohne Asthma. Ich habe mich jahrelang mit Jellin oder Flucinar Salbe eingefettet leider auch im Gesicht, trotz Warnung, dass das die Haut dünn macht und dadurch zur schnellen Faltenbildung neigt. Seit Dezember 2019 bekomme ich nun Dupixent, anfangs alle 2 Wochen, dann alle 3 Wochen. Die Spritze hilft super gegen die Neurodermitis, kein Thema, mir sind aber die Nebenwirkungen zu extrem, so dass ich mich seit 6 Wochen nicht mehr spritze. Ich habe ständig rote entzündete Augen, mein Augendruck ist auch nicht der Beste, so dass ich ständig zur Kontrolle muss, bin lichtempfindlich und bekomme dadurch sehr oft Migräne also vieles, was meine Vorredner schon beschrieben haben, zudem kommen
enormer Haarausfall, Gewichtszunahme, Gelenk- und Knochenschmerzen dazu. Für mich überwiegen momentan die negativen Nebenwirkungen mehr, als das ich positve Vorteile habe und deswegen werde ich mich, für eine unbestimmte Zeit erst einmal nicht mehr spritzen.
Moin,
ich möchte gern meine Erfahrungen teilen.
Ich bin 46 Jahre alt und habe seit dem Kindesbeinen an mit Neurodermitits (mittelschwer) zu tun.
Diverse Allergien kommen dazu.
Im Kindes- und Jugendalter habe ich verschiedene Cremes die nach Erdöl rochen erhalten. Auch Versuche mit Tabletten auf Ölbasis, welche zu einer starken Gewichtszunahme führten, wurden durchgeführt. Damit habe ich im Jahr 2000 rum abgeschlossen und seitdem nur noch Kortisioncreme erhalten. Die Schübe der Neurodermitis kamen immer regelmäßig und ich fand mich damit ab.
Im Jahr 2017 stellte mir mein Hautarzt Dupixent vor. Es brauchte bis zum Mai 2021 um mich zu überzeugen. Zu groß waren meine Vorbehalte für ein neues Mittel.
Seit Mai 2021 nehme ich Duplixent/Dupilumab 300mg alle 2 Wochen.
Schon ca. 1 Woche nach der ersten Spritze habe ich kein Kortison mehr genommen. Meine Haut ist geschmeidiger und weicher geworden. Ich muss mich deutlich weniger eincremen (Pflegecreme ohne Wirkstoff; Cetaphil), weil das Trockenheitsgefühl nicht mehr vorherrscht. Ich habe keine offenen Stellen mehr und Schübe der Neurodermitits kann ich auch nicht mehr feststellen.
Von den vielen berichteten Nebenwirkungen in den Erfahrungsberichten konnte ich bei mir noch keine feststellen.
Insgesamt muss ich sagen, dass es eine große Erleichterung und Hilfe für mich ist, mit der ich eigentlich nicht mehr gerechnet habe.
Liebe Grüße
Verlauf meiner Dupixentbehandlung wegen NEURODERMITIS über fast 12 Monate.
Dupixent nach zweieinhalb Monaten so gut wie gar keine Wirkung.
Nach rund 3 Monaten Kratzen nur noch etliche Stunden während jeder Nacht. Aber Haut blieb trotzdem relativ heil. Vor Therapiebeginn 20Stunden von oben bis ganz unten blutig gekratzt.
Nach vier Monaten dann totaler Erfolg. Kein Juckreiz mehr. Hautbild wunderbar.
Übermütig geworden habe ich das Zweiwochenintervall bereits 6Wochen nach dem Erfolg einmalig um 10 Tage verlängert. Das war fatal. Hat dann nämlich wiederum zwei Monate gedauert bis ich annähernd erneut juckreizfrei war.
Zwischendrin mal leichte Bindehautentzündung gehabt. Nach 5 Tagen Cortisontropen alles wieder weg.
Aber nun nach zehn, elf Monaten ging das Jucken wieder los. AD-A? Antidrugantikörper? Produziert mein Organisdmus Antikörper gegen den Wirkstoff und neutralisiert dadurch den Therapieerfolg? Laut Fachinformation tritt das bei 5% der Patienten auf. Mein ambulanter Hautklinikarzt weiß es auch nicht und kann angebl. auch durch Laboruntersuchungen diese evtl. Antikörper nicht feststellen. Glaube ich nicht mehr so recht. Denn Sanofi konnte dies bei seinen Studien sehr wohl feststellen und Antikörpertests kennen wir ja wohl mittlerweile zur genüge was andere Arten von Antikörpern betrifft.
Das alleine ist nur halb so schlimm. Aber parallel mit dem wieder beginnenden Juckreiz bemerkte ich auch ein deutliches Nachlassen meiner Nierenfunktion. In Form von Harnverhalten. Serumkrankheit? In der Folge laienhaft ausgedrückt: „Verstopfen“ die Antidrug-Antikörper die „Nierenkanälchen“?
Ihr könnt meine Schilderung hinsichtlich der Antikörper ja mal im Hinterkopf behalten und falls euch was Ähnliches vorkommt, dann bitte hier schildern.
PS
An Josiena v. 19.04.2020: Wirst hier fast ein Jahr später nicht unbedingt mehr lesen, ansonsten aber wie ging das mit deinen Nierenwerten weiter? Mit der evtl. Serumkrankheit, die ich ja auch im Verdacht habe.
An Anonymous v. 15.02.22
Habe seit geraumer Zeit des nachts ab und zu einen Beinkrampf. Nicht Wadenkrampf sondern von der Kniekehle am Oberschenkel aufwärts.
Hallöchen,
ich nehme Dupilumab 300mg seit Okt. 2019 und nach 10 Monaten bekam ich Krämpfe
in den Extremitäten überwiegend linke Seite.
Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht.
Ansonsten hilft es prima gegen Nasenpolypen und Asthma.
Ich wünsche allen gute Besserung.
Ich hatte im Mai 2021 eine OP mit komplett Sanierung der NNH und eine Nasenscheidewandbegradigung aufgrund einer jahrelangen Rhinosinusitis mit Polypen.
Geruchssinn war komplett weg, Nasenatmung katastrophal bis gar nicht möglich, dauernde Erschöpfungszustände. Da zwei Monate nach der OP bereits erste Polypen wieder auftauchten und sofort entfernt wurden, empfahl mir mein HNO Dupixent, begleitend dazu eine Nasenspülung mit Kortison. Anfang September 2021 startet ich mit der Therapie, alles zwei Wochen eine Spritze. Der Geruchssinn kam nach ca. zwei Monaten zurück und ich fühlte mich von Monat zu Monat besser. Anfangs, ca. die ersten drei Monate, hatte ich immer zwei Tage vor dem nächsten Termin einen Abfall und spürte, dass der Körper Hilfe benötigt. Nebenwirkungen habe ich bisher keine. Einmal im Monat kontrolliert der HNO und zwischenzeitlich spritze ich mich selbst, nach der ersten Überwindung ganz leicht. Heute war ich zur Kontrolle und es schaut so gut aus, dass der Abstand jetzt auf drei Wochen erhöht wird und wenn es gut läuft eventuell noch größeren Abstand zwischen den Spritzen. Bin so dankbar für dieses wunderbare Produkt, es hat mir meine Lebensqualität zurückgegeben.
@Andrea vom 16.11.21:
Ich bin mehrere Monate regelmäßig 40 Km zur Uniklinik hin und zurück gefahren um Dupilumab zu erhalten. Diese Einführung macht nur die Uniklinik in meiner Umgebung. Zu meiner Freude habe ich dann wohnortnah einen HNO gefunden, der mir Dupilumab verordnet. Natürlich erfolgt die komplette, aufwendige Diagnostik weiterhin in der Uniklinik in 6-monatigen Abständen. Asthma und Polypen deutliche Besserung. Einfach mal alle HNO Ärzte abtelefonieren und Nachfragen. Viel Erfolg und liebe Grüße
Ich würde auch gerne meine Erfahrungen mit Dupixent mit euch teilen – mir hat es gut getan die Erfahrungen von anderen zu lesen.
Ich stehe jetzt kurz vor meiner 7. Spritze. Ich habe auch innerhalb weniger Stunden nach der 1. Spritze gemerkt, dass der Juckreiz deutlich nachgelassen hat und ich um vieles ruhiger werde.
Leider haben sich bei mir auch ziemlich schnell die Nebenwirkungen bei den Augen (Bindehaut- und Lidrandentzündung) eingestellt. Behandlung mit Ciclosporin Uns Bepanthenaugentropfen. Und 1 Woche Kortisonaugentropfen. Es ging dann besser, aber die Augen tränen auch im nicht akuten Entzündungszustand extrem und die Lider sind auch immer geschwollen.
Mitte Dezember dann wieder extreme Bindehautentzündung mit nicht näher definierbarem „Geschwür“ (wie ein Pickel) auf der Hornhaut- man weiß nicht genau was das war. Wieder 2 Wochen Kortisonaugentropfen.
Die Haut selbst ist definitiv besser – ich hatte jahrelang ein Handekzem, welches komplett weg ist (die Haut schaut schon noch anders aus, aber alles ist geschlossen und ich brauch hier zusätzlich 0 Kortison). Auch Juckreiz um 90% besser. Am Hals brauch ich immer wieder mal Kortison und auch am restlichen Körper kommen immer wieder mal Stellen. Sagen wir mal so:Man erkennt jedenfalls, dass ich eine Hauterkrankung habe wenn man mich sieht ;)
Für mich sind die Nebenwirkungen bei den Augen mittlerweile aber so massiv, dass ich mir ernsthaft Gedanken bezüglich eines Therapieabbruches mache.
Ich habe auch sehr lange überlegt ob ich überhaupt anfange wegen den Augen. Ich hatte auch vorher Neurodermitis an den Augenlidern (nässend, geschwollen, etc), aber jetzt hab ich Probleme IN den Augen – das find ich schon beängstigend(er).
Und laut meiner Ärztin kriegt man die Nebenwirkungen bei den Augen auch nicht ganz weg …
Hallo zusammen,
ich habe Mitte November 2021 nach Rücksprache mit meinem Hautarzt mit Dupilumab begonnen. Ich leide seit Kindesalter an Neurodermitis. Ich hatte ab der Pubertät bis vor ca. 1 Jahr keine Probleme, auf einmal ist es wieder ausgebrochen. Die ersten beiden Spritzen wurden mir in der Praxis verabreicht, jetzt spritze ich mich alle 2 Wochen selbst. Bereits nach 1 Tag habe ich schon eine Linderung verspürt! Der ständige Juckreiz wurde direkt besser, die Ekzeme haben sich nach und nach zurückgebildet. Jetzt (nach ca. 5 Wochen) bin ich fast beschwerdefrei. Ein absolut neues Lebensgefühl! Ich bin den Menschen, die dieses Medikament entwickelt haben, unendlich dankbar! Meine Augenpartie ist leider immer noch etwas empfindlich und ich erkenne nur eine minimale Linderung, leider .. mit dieser Nebenwirkung muss man sich wohl abfinden. Mich beruhigt es jedoch, dass sehr viele Menschen hier genau die gleiche Erfahrung mit dem Gesicht/den Augen haben! Ich bin sehr gespannt, wie meine Haut sich weiter verändert ..
Hallo liebe Mitbedroffene,
ich bin 55 Jahre alt und leide seit meiner Kindheit an Neurodermitis. Nach starken Schüben in den letzten Jahren nehme ich seit März diesen Jahres Dupixent. Grundsätzlich bin ich am Körper zufrieden, jedoch wirkt es bei meiner „Leidensstelle“, dem Gesicht nicht so effektiv. Nebenwirkungen waren bei vor allem die Enzündung der Augen. Das habe ich jetzt gut im Griff, indem ich früh und abends die Augenlieder, besonders die Lidränder und die umgebenden Partien mit Bepanthenol „Pasta lenitiva protettiv“ salbe. Ich glaube, das ist eine Babysalbe, sehr fettig aber für mich erfolgreich. Ich habe seitdem keine Verkrustungen und Verklebungen mehr. Eine leichte Bindehautentzündung hatte ich sowie immer. Damit kann ich leben :o)
Nun aber noch eine ganz andere, aber zeitgemäße Frage:
Welche Erfahrungen habt ihr unter der Dupixent-Behandlung mit der Corona-Erkrankung gemacht?
Bei mir persönlich ist es so, dass meine Frau und ich auf einer Feier Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Diese wußte selbst nicht, dass sie infiziert war, da der Schnelltest negativ war. Dort haben sich mehrere Teilnehmer angesteckt. Wir sind beide geimpft (ich 1x Jonsen&Johnson), haben aber wegen der unzuverlässigen Schnelltests dann beide einen PCR-Test durchgeführt. Dieser war bei meiner Frau positiv, bei mir negativ. Die Virenlast bei meiner Frau war sehr hoch. Da wir uns in unserer Wohnung nicht separieren können, lebten wir normal weiter zusammen, schliefen aber getrennt. Ich testete mich aller 2 Tage – immer negativ und hatte keine Symptome. Nach der Quarantäne führte ich noch einmal einen PCR Test durch – negativ. Nun frage ich mich, ob die Dupxent-Behandlung eine positive Auswirkung auf die Corona-Erkrankung hat. Wie erging es euch?
hallo
wir in der HNO verabreichen Dupilumab (Handelsname dupixent) bei Pat. mit Nasenpolypen; die Auswahlkriterien, wer für die Verabreichung in Frage kommt, erfolgen streng nach vorgegebenen Kriterien. Der Kommentar der Pat.: „ich habe ein neues Leben geschenkt bekommen“ sagt aus, wie gut der Erfolg mit diesem Medikament ist. Es ist eine meiner größten Freuden bei meiner Arbeit.
Marlene W. KP HNO
Hallo liebe Mitleidende :)
Ich hatte das Glück an eine sehr gute Ärztin zu kommen die mich mit Dupixent unterstützt hat und ich es mittlerweile seit 2 Jahren nutze.
Am Anfang waren die Nebenwirkungen sehr stark weshalb ich erstmal auf alle 3 Wochen eine Spritze gewechselt habe, da die Nebenwirkungen sehr schlimm waren und es für mich dann eher bessere wäre mit Neurodermitis weiter zu leben. Für mich passt es bis jetzt am besten wenn ich alle 4 Wochen 1 Spritze setze. zwar sind die Nebenwirkungen noch da, aber nicht mehr so schlimm ausgeprägt und ich kann damit sehr gut leben.
Jeder sollte mit seinem Hautarzt darüber sprechen welche Dosis und Abstände sinnvoll sind, auch wenn der Hersteller es für alle 2 Wochen empfiehlt heisst es noch lange nicht das es auch für jeden Körper passt. Wenn die Nebenwirkungen schlimmer sind als der Nutzen, macht es in meinen Augen auch kein Sinn das Medikament zu nutzen.
Ob man es für immer nutzen muss ist bisher noch nicht bekannt, aber ich würde es an meiner Stelle mal probieren wie es ohne Dubixent nach 2-3 Monaten ist. :)
@Pit: Ich nehme seit fast 2 Jahren Dupilumab und bekam vor etwa 1 Woche die gleichen Beschwerden – sternaler Druck, leichte Atemnot, grippiges Gefühl Brustkorb, insgesamt starkes Krankheitsgefühl ohne Hinweis auf infektiöse Ursache – die Du beschreibst. Ich muss aktuell Ibuprofen einnehmen, sonst bin ich nicht arbeitsfähig – der Rest macht so auch keinen ‚Spaß‘
Überlege jetzt, neben weiterführendem Labor, ein thorakales CT/MRT zu machen. Da es ja noch viele andere Gründe gibt.
Ich werde mit Dupilumab erstmal pausieren…
Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier mit meinem Anliegen an der richtigen Adresse bin, aber ich stehe aktuell vor der Entscheidung eine Behandlung mit Dupixent zu beginnen. Nachdem ich nun in einigen Foren schon sehr viel über die Nebenwirkungen gelesen habe, ist meine anfängliche Freude über das „Wundermittel“ wie es mein Arzt genannt hat verflogen und ich habe große Bedenken.
Zu mir: ich bin 40 Jahre alt und leide seit Kleinkindalter unter starker Neurodermitis, seit ich 10 Jahre alt bin auch unter allergischem Asthma. Dies wurde dann über die Jahre besser, bis es nach der Geburt meines Kindes vor 10 Jahren wieder ganz schlimm wurde. Die Neurodermitis und das Asthma haben sich stark verschlechtert, es sind zahlreiche Allergien aufgetreten, so dass ich keinen Tag mal Beschwerdefrei bin. Die Neurodermitis ist seit einem guten Jahr ein einziger durchgehender Schub der nur mit starkem Kortison in Schach zu halten ist- aber auch das mit mittlerweile mäßigem Erfolg.
Leider habe ich auch in meiner Vergangenheit Probleme mit Magersucht und Depressionen gehabt, so dass ich starke Angst habe was eine deutliche Gewichtszunahme (wie sie als Nebenwirkung beschrieben wurde) mit mir machen würde. Zudem habe ich schon seit Jahren mit starkem Haarausfall zu kämpfen und auch das wurde ja als Nebenwirkung beschrieben. Da weiß ich jetzt nicht was schlimmer ist- die Neurodermitis im Gesicht und an den Händen oder ne Glatze…
Jetzt meine Frage- sollte ich mich auf dieses Medikament einlassen und sollten Nebenwirkungen auftreten- wie schnell nach dem Absetzen lassen diese nach??? Wie geht es den Betroffenen die schlimme Nebenwirkungen hatten? Haben Sie die „Zähne zusammengebissen und die Behandlung fortgesetzt? Oder die Behandlung beendet und es hat sich wieder normalisiert?
Und die letzte Frage: Das Medikament ist ja sehr teuer und scheint den Körper ja schon ziemlich zu belasten. Gibt es Erfahrungen was nach 2 Jahre oder so ist? Setzt man das Medikament irgendwann ab und ist geheilt? Oder soll man das ewig weiter nehmen?
Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen, vielen Dank schon mal vorab und gute Besserung an alle Betroffenen!!
LIEBE GRÜSSE
Seit meiner Geburt habe ich Neurodermitis und seit meiner Jugend vor 20 Jahren ist sie extrem. Seit ca. sechs Wochen spritze ich Dupilumab. Es geht mir seither so gut wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Vorher hatte nichts außer Kortison geholfen. Es ist noch etwas Luft nach oben, aber das Lebensgefühl derzeit ist einfach fantastisch. Ich habe seit drei Wochen eine Erkältung… Infektions- und Virus-Werte sind soweit alle OK. Ansonsten spüre ich keine Nebenwirkungen. Toi toi toi.
Ich bin begeistert von Dupilumab und bin gespannt, was da die nächsten Jahre noch so auf den Markt kommen wird… Mittel ohne oder mit weniger Nebenwirkungen? Hoffen wir’s! Allen Leidensgenossen viel Zuversicht und Gesundheit!
Ich habe Asthma ( es wurde jedoch keine Allergie gefunden ) und hatte jetzt zwei Pansiusitis-OPs im Abstand von einem Jahr. Die Lungenärztin spricht davon, dass ich wegen der Nasenproblematik vielleicht Dupilumab benötige, das Asthma aber nicht so schlimm sei, dass sie das Medikament verschreiben dürfe. Das müsse ein HNO machen. Zu welchem HNO geht man denn am besten mit diesem Problem, oder muss man immer in eine Uniklinik ( weit entfernt), um das Medikament zu bekommen. Wie erfahre ich, welcher HNO viel Erfahrung mit dem Medikament hat? Meine zweite Polypen-OP war vor zwei Monaten. Ich mache mir Sorgen, dass die Polypen nun wieder schnell wachsen und dann wieder operiert werden muss.
Wie wird denn festgestellt, ab wann das Medikament benötigt wird und wie ist dann der Ablauf? Ich bin sehr verunsichert.
Ich nehme jetzt seit Juni alle zwei Wochen Dupixent. Vor 15 Jahren habe ich Asthma und die chronische Sinusitis bekommen. Wirklich krass, ein paar Tage nach der ersten Spritze kam der Geruchsinn zurück und damit auch der Geschmack. Plötzlich war die Nase frei und ich konnte wieder durch die Nase atmen. Ein absolutes Zaubermitel. Ich hatte allerdings die ersten zwei Monate extreme Kopfschmerzen und teilweise seltsame Geruchsirritationen. Das Problem mit den Augen hatte ich auch sehr stark, das hat sich inzwischen allerdings einigermaßen eingependelt.
Die zweiwöchentliche Spritze hat mein Leben grundlegend geändert, seither habe ich das Gefühl wieder die Person zu sein, die ich vor dem Asthma war. Ich weiß nicht welche Nebenwirkungen vielleicht mit der Zeit noch auftreten und irgendwie habe ich auch wegen der hohen Kosten ein latent schlechtes Gewissen- bin aber so sehr froh, das Medikament verschrieben zu bekommen.
Überwiegend entspricht dies auch den Erfahrungen aus dieser Erfahrungsseite, was mich in gewisser Weise auch beruhigt.
Hallo, ich habe seit der Geburt Neurodermitis. Alles probiert wie viele hier, Cortison, Ernährung (was so ganz gut ging viele Jahre), dann Azotiarprin (was mich fast umgebracht hat, da mein Blut und Rückenmark völlig zerstört war nach wenigen Wochen), jetzt also Dupilumab. Ich habe bereits nach wenigen Stunden das Gefühl gehabt, dass dieser ewige Angriffsmodus, dieses Jucken, Kratzen, Gereitzsein „ausgelöscht“ wird, ich wurde ruhig, zuversichtlich, selbstbewusst und freute mich auf andere Menschen. Jetzt nach einer Woche habe ich eine schwere Grippe (kein Covid) bekommen und liege schon 4 tage im Bett, schwitze extrem. Ist das normal? Ich will auf keinen Fall absetzen, denn ansonsten ist alles viel viel besser geworden.
Ich habe jetzt bereits die 2. Spritze Dupixent bekommen und bin schon seit der 1. komplett beschwerdefrei (Asthma, Nasenpolypen)..das Cortison Asthma spray kann ich langsam ausschleichen mittlerweile. Ich habe glücklicherweise gar keine Nebenwirkung, obwohl ich eine sehr sehr sensible Person bin und direkt jedes Symptom am Körper merke. Ich hatte lediglich ein bisschen Lippenherpes und am Abend nach der 1. Spritze eine Blasenentzündung bekommen, das kann aber auch Zufall sein oder eben die Umstellung des Immunsystems. Ich hoffe das bleibt so und wünsche jedem ganz viel Gesundheit auf ihrem Weg zur Heilung. Das Medikament ist ein einziges Wunder!
Nach 6 Jahren Probleme mit Nasenpolypen, zwei OP’s mit Nasenscheidewand-Begradigung, NNH einschl. Stirnhöhlen, kamen die polypen leider nach kurzer Zeit immer wieder zurück, somit hätte ich eine sehr eingeschränkte Nasenatmung und kaum einen Geschmackssinn und Geruchssinn. Als dann jetzt mein Asthma sich auch verschlechterte empfahl mir mein Lungenarzt die dupixent spritze aller 2 Wochen, zusätzlich tägliches Cortison Nasenspray, ich muss sagen, ich bin komplett beschwerdefrei seit der ersten Spritze (seit ca. 2 Monaten) İch kann wieder normal durch die Nase atmen, riechen, schmecken). Meine Nasenpolypen sind noch teilweise da, die ich aber überhaupt nicht mehr merke,.die Polypen werden aber regelmäßig in der Uni Klinik kontrolliert.
Hallo,
In zwei Wochen möchte ich mutig mal in den heißen Sommer mit viel Sonne verreisen und werde wohl seit langer Zeit mal wieder Sonne auf meiner Haut spüren. Ich hoffe es tut meinen mittlerweile schmerzenden Gelenken, meinem Gemüt und insbesondere meiner Haut gut. Hat jemand Erfahrungen mit Dupixent und Sonne? Ich hoffe mit Dupixent wird ärztlich nicht von Sonne abgeraten.
Ich finde diesen Chat hier von unschätzbarem Wert. Oder kennt Ihr weitere Austauschmöglichkeiten über Dupixent?
Hallo!
Ich spritze mir jetzt seit über zwei Jahren dupixent wegen Asthma, Allergien und Neurodermitis und war von meinem aktuellen Röntgenbild der Lunge begeistert. Ich bin asthmafrei.
Die Haut ist derzeit zu 100% abgeheilt, alle 324578 (Scherz) Allergien sind verschwunden.
Derzeit habe ich eine unglaubliche Energie und unternehme sehr viel und alle Unsicherheiten und Ängste sind nach und nach verschwunden,
Menschen, die mich lange nicht gesehen haben erkennen mich nicht wieder.
Die einzige Nebenwirkung ist eine ein- bis zweitägige Müdigkeit nach dem Spritzen.
LG an alle !
Hallo zusammen, ich spritze Dupilumab nun seit 3 Jahren und habe seit ein paar Wochen Probleme mit plötzlich auftretenden Schwindel und Gangunsicherheit!
HNO, Kardiologe,EKG, Schilddrüse oB, Neurologe steht noch aus!
Hat jemand Ähnliches erfahren?
Hab Angst das es an Dupilumab liegen könnte!
Liebe Grüße
ich habe seit Jahren chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen ( CRSwNP) .
Die Nase war komplett zugeschwollen, Nasenatmung, insbesondre Nachts, war nicht möglich. Riechen konnte ich auch gar nichts. In der Vergangenheit war ich auch schon zweimal operiert worden, aber die Polypen kamen nach ca 2 Jahren jedesmal zu mir zurück. Deshalb wollte ich das eigentlich nicht nochmal machen lassen. Nun war es seit Anfang des Jahres wieder so schlimm, das ich mich wieder zur OP entschlossen hatte. In der UNI Klinik wurde ich dann auf die Alternative mit Dupixent hingewiesen.
Vor einer Woche bekam ich die erste Spritze, die ich gut vertragen habe, ohne irgendwelche Nebenwirkungen. Nach 3 Tagen ca setzte die Wirkung langsam ein. Inzwischen bin ich quasi Beschwerdefrei und kann wieder riechen. Das ist ein sehr großes Glücksgefühl. Ich bin hin und weg.
Ich leide seit meiner Geburt an Neurodermitis, mittlerweile bin ich 26 Jahre alt und vor 1 1/2 Jahren kam ich in einen permanenten Schub der immer schlimmer wurde. Mein Hausarzt hat mir regelmäßig Cortison gespritzt, dies hat die Symptome jedoch nur kurz gelindert. Von ihm wurde es immer beschwichtigt, es gäbe schlimmere Krankheiten, es gibt Leute mit schlimmeren Symptomen.
Der Juckreiz wurde immer schlimmer, ich hatte starke Schlafstörungen daraus resultierend nach einigen Monaten eine depressive Grundstimmung und einen schwindenden Lebenswillen. Nachdem ich meinen Hausarzt gewechselt hatte wurde ich gleich zu einem Allergietest beim Hautarzt verwiesen. Durch meine schlechte Haut konnte jedoch kein Kontaktallergietest gemacht werden.
Hier habe ich mir erstmals als Patient verstanden gefühlt, der Hautarzt hat mir nach einem sehr langen Gespräch von sich aus Dupixent verschrieben. Nachdem ich zuvor schon davon gelesen habe habe ich mich regelrecht auf die Anwendung gefreut.
Seit gut einem Monat bin ich nun in Behandlung. Der Juckreiz ist bereits stark zurückgegangen, kommt nur am Ende des 14 Tage Zyklus wieder. Beim spritzen brennt es sehr stark. Meine Augen sind gereizt und gerötet. die Augenlider behandle ich mit Bepanthen. Am Tag der Spritze fühle ich mich schlapp und schlafe sehr schlecht. Ab dem zweiten Tag wird es dann besser und ich habe eine nicht mehr gekannte Lebensqualität zurück, schlafe wieder durch und habe eine wesentlich bessere Grundstimmung. Meine Haut ist bereits wesentlich weicher und geschmeidiger, nur noch vereinzelt treten noch Rötungen oder offene Stellen auf. Aufgefallen ist mir auch noch, dass ich Alkohol nur noch sehr schlecht vertrage. Selbst das kleine Gläschen Sekt endet bei mir in Übelkeit. Geht es noch wem so?
Alles in allem gehe ich diese Nebenwirkungen sehr gerne ein, sie sind viel besser kontrollierbar als meine Neurodermitis.
Hallöchen.
Ich habe seit Geburt an Neurodermitis, war eine 7 1/2 Monate Frühgeburt mit 3 Gehirnblutungen, wurde künstlich beatmet, habe fremde Muttermilch bekommen (DDR Kind ) und hatte dadurch nicht den besten Start ins Leben. Mit ein Jahr kam dann Asthma und Allergie dazu und das Erkrankungensdreieck „perfekt“ zu machen. Vor ca. 5 Jahren hat mein Hautarzt mir von Dupilumab erzählt aber da war es noch nicht zugelassen. Nach einer vorherigen Tabletten Studie mit einem Medikament welches sehr gut geholfen hat, ging diese nur 2 Jahre und ich hatte wahnsinnig Angst davor wieder meine Neurodermitis wieder zu bekommen. Nach erneutem Besuch meines Hautarzt nehme ich jetzt seit ca. 2 Jahren alle 2 Wochen die Fertigspritze Dupixent und bin seit dem Beschwerdefrei und es ist wunderbar so normal in der eigen Haut leben zu können. Mit Diagnose 60 % schwerst Neurodermitis am ganzen Körper zu jetzigen 0 % ist es schon traumhaft.
Mich würde es freuen Erfahrenwerte zu lesen bezüglich einer Schwangerschaft. Denn ich möchte Kinder aber es auch nicht absetzen und bin hin und her gerissen.
Liebe Grüße
Moin Moin,
bin 23 Jahre alt und von klein auf an stark belastet durch meine Neurodermitits.
Vor 1,5 Jahren kam ich in die Uni-Klinik in Kiel die mich sehr gründlich untersucht haben und nach dem stationären Aufenthalt Dupilumab verschrieben haben.
War erst skeptisch, da ich vorher alles auf dieser Welt versucht habe, aber leider nie etwas wirklich geholfen hat.
Bereits nach 4 Wochen habe ich gemerkt das die Ekzeme verschwinden und auch nicht wiederkommen.
Bin jetzt 1,5 Jahre dabei und habe leider sehr starke Probleme mit meinen Augen. Merkwürdigerweise das rechte stärker als das Linke. Entzündet, starker Juckreiz und teilweise auch geschwollen.
Vielleicht kann mir jemand ja weiterhelfen :)
-Kann es sein das dass rechte Auge stärker belastet ist, da ich die Spritze immer im rechten Oberschenkel zu mir nehme?
-Kann mir jemand Tropfen oder Behandlungen empfehlen gegen die Entzündung im Auge?
Die Augenärzte nehmen dies leider nicht sehr ernst und speisen mich mit Feuchtigkeitstropfen ab oder sagen das würde von alleine weggehen…
(Starke Probleme ca. 11 Wochen schon)
Danke und liebe Grüße
Hallo, habe letzten Montag meine 3. Spritze dupixent bekommen. I h hab seit 39 Jahren allg. Asthma und seit 20 Jahren nasenpolypen. Hatte 4 OP nach spätestens 5 Monaten waren Polypen wieder da es half nur hochdosiert es Cortison. Es entwickelte sich das cushing Syndrom 35 kg gewicht Zunahme. Wollte Cortison absetzen ging nichts mehr, nebenniere funktioniert nicht mehr, habe jetzt hydrocortone tbl.
Jetzt mit dupixent sind Polypen fast weg rieche etwas.
Nebenwirkungen bei den ersten beiden spritzen nur eine Woche gedauert Kopfweh, Juckreiz am Körper, leichtes augenbrennen an Finger und Hand löst sich Haut und komisches Gefühl im Kopf.
Diesmal dauern die Nebenwirkungen immer noch an mit lagerungsschwindel, ersten tage zahnfleischbluten und mehr Husten. Hoffe es wird nichT noch schlimmer. Geht es jemand ähnlich?
@Heidrun
Hast du überhaupt nichts mehr gerochen? Bei mir ist es leider auch so und ich habe ständig Polypropylen, die entfernt werde müssen. Meine Behandlung mit Dupixent geht erst im Oktober los, freue mich drauf und bin nach 12 Jahren Nebenhöhlenentzündung voller Hoffnung!
Hallo zusammen,
bei mir ist der Antikörpertest wie bei ‚Anhe‘ ausgefallen! Alles wie gewünscht!
Mittlerweile spritze ich seit 3 Jahren Dupixent und ich bin immer noch sehr zufrieden! Die Nebenwirkungen haben sich, bis auf ab und zu juckende Augen, alle verdünnisiert!
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sommer!
Mein Antikörpertest sagt aus, dass ich ganz normal Antikörper gebildet habe. Also zur Zeit keinerlei Einschränkung durch Dupixent. Ich freue mich und wünsche Euch alles Gute
Hallo zusammen,
ich nehme seit April 2021 Dupixent (also seit 3 Monaten) gegen Neurodermitis. Vorher habe ich anderthalb Jahre Ciclosporin bekommen und noch nie so eine perfekte Haut gehabt, so ein Leben konnte ich mir vorher gar nicht vorstellen. Leider lies die Wirkung nach einem Jahr nach und ich bekam wieder Schübe. Das Absetzen von Ciclosporin war der Horror, denn Dupixent braucht bei mir anscheinend wirklich lange um zu wirken.
Ich kann berichten, dass die Schübe auf jeden Fall weniger und leichter geworden sind und ich sie schneller in den Griff bekomme. Die Haut ist allerdings sehr trocken und juckt dadurch auch sehr. An den Händen habe ich weiterhin offene Stellen, das Gesicht ist um den Mund auch immer wieder entzündet und extrem trocken, so dass ich gerade selbst bei schwülen 30 °C mit fettenden Salben creme.
Ich lese bei euch allen, dass ihr Dupixent zum Teil wirklich schon lange nehmt. Hat es bei euch teilweise auch so sehr lange gedauert, bis eine stärkere Wirkung eingetreten ist? Ich hoffe auf eine stetige Verbesserung weiterhin und hoffentlich weniger trockene Haut, denn sonst wird das im Winter noch unangenehmer.
Hallo Leidensgenossen/-Genossinnen!
Ich nehme Dupixent als Neurodermitiker seit ca. zwei Jahren mir grossem Erfolg und immer grösseren Abständen der Injektionen.
Seit ca. eineinhalb Jahren habe ich eine rheumatische Erkrankung, Polymyalgia rheumatica. Trotz der zeitlichen Diskrepanz frage ich mich, ob Dupixent dies ausgelöst haben könnte.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
Hallo,
zuerst möchte ich mich bei allen bedanken, die hier ihre Erfahrungen und die Informationen zu Dupixent/Dupilumab und Erfahrungen geteilt haben.
Seit Anfang 2018 spritze ich 14 tägig Dupixent und meine Quälerei und die damit verbundene Suche nach einem erträglichen unbelasteten Lebensgefühl ohne Juckreiz, cortison ehandlungen, Ciclosporin. MTX usw. hatte nach kurzer Zeit ein Ende gefunden. Ich bin fast 60 und beruflich noch aktiv, das will ich auch bleiben. Natürlich habe ich auch die Intervalle versucht zu verkürzen, aber der Juckreiz kam zurück. Ich weiß nicht was es auf Dauer mit mir machen wird, aber die Lebensqualität hat bei mir eine höhere Priorität. Was Juckreiz am ganzen Körper bedeutet, wisst Ihr hier alle.
Dupixent war meine Rettung und ich nehme es bei der Nebenwirkung der trockenen Augen hin. Gegen Trockenheit meiner Augen nehme ich insbesondere zur Nacht Cationorm 0,4 ml als Einmal Portionen. Damit fahre ich sehr gut, die Erkrankung habe ich soweit seit Jahren im Griff.
Im Mai und dann im Juni habe ich mich mit Biontech impfen lassen. Den Schutz vor Covid müsste ich mal überprüfen lassen. Ich hatte keine Nebenwirkungen, außer dass ich für jeweils 2 Tage etwas schlapp war.
Auch ich habe meinen Arzt gefragt, ob der Impfung etwas im Wege stehen würde mit Dupixent. Aber eine Wechselwirkung oder ein fehlender Schutz nach Impfung wurde mir nicht mitgeteilt. Ich glaube ein Test, ob ich geschützt bin kann da Abhilfe schaffen. Alles Gute Euch …
Hallo an alle Dupixent Benutzer,
Ist das Zeug nicht super? Ich bin seit 4 Jahren Absolut Beschwerde frei. War Versuchskaninchen in der 1. Und 2. Klinischen Studie . Auch da war die Wirkung nach jeder Spritze deutlich.
Da das natürlich ein sehr teures Produkt ist experimentiere ich. So kann ich für mich mit Früh Sommer Problematik berichten:
Start im März
Dann 2x in Abstand von 2 Wochen
Übergang auf 1x im Monat bis August, dann alle 2 Monate. Pause im Winter, da ich da Beschwerdefrei bin.
So, zu2021 und Corona kann ich berichten :
Habe pausiert bis mitte Mai, weil ich auf die Impfung wartete ,bekam dann einen Schub, und spritzte sofort war wieder Ruhe im Körper.
Im Juni 1 Impfung ganz ohne Probleme.
6 Wochen später 2. Impfung. Lief auch super.
Halte nach wie vor Abstand um Mama im Heim zu schützen .
Hallo,
ich (m, 27) habe Dupilumab (Dupixent, 300mg) das erste mal am 19.01.2021, gegen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen, injiziert bekommen. Mir wurde Dupixent alle zwei Wochen 300mg verabreicht. Nach der zweiten Spritze, bekam ich plötzlich über Nacht (12.02.2021) extrem starke Augenschmerzen. Bin daraufhin direkt zu einem Augenarzt gegangen. Die Diagnose kam prompt: Sicca Syndrom / Trockene Augen. Der Augenarzt schließte vorerst eine Assoziation mit dem Medikament Dupixent aus. Daher haben mein HNO Arzt (Allergienzentrum Wiesbaden) und ich beschlossen die Therapie mit Dupixent fortzuführen. Nach der dritten Spritze Dupixent beschloss ich, aufgrund der immer schlimmer werdenden Augenschmerzen, Dupixent abzusetzen. In der Augenklinik in dem Uni KH in FFM wurde eine Assoziation mit Dupixent nicht ausgeschlossen. .. dass machte mir Mut, dar die Augenschmerzen mittlerweile so extrem waren, dass ich mich für lange Zeit Krankschreiben musste. ..Sie waren sogar schlimmer, als die Symptome der Nasenpolypen je waren.
Nach dato sind nun knapp 18 Wochen vergangen, die Augenprobleme waren zwischenzeitlich deutlich erträglicher geworden, ich hatte sogar ein paar Tage komplett Ruhe gehabt.
Seit einer Woche aber, habe ich wieder zunehmend mit starken Augenschmerzen zu kämpfen. Die Ärzte im Uni Klinik sind sich nun auch unsicher, ob die extrem trockenen Augen von Dupixent ausgelöst wurden. Ich weiß aktuell nicht mehr weiter… Gibt es eventuell ähnliche Fälle? Braucht es vllt einfach noch mehr Zeit, bis sich das Medikament vollständig im Körper abgebaut hat bzw. bis sich das Immunsystem wieder einpegelt?
VG
hallo, vor 8 wochen begann ich (wg. schwerer nebenhöhlenprobleme) mit dem spritzen . positiv war: nach dem zweiten tag konnte ich, nach 20 jahren, endlich wieder riechen!
bischen kopfschmerzen, immer an den ersten beiden tagen der injektion war gut zu verschmerzen.
aber…..meinen brochen ging es nicht gut.
nach der dritten spritze musste ich aber abbrechen! mein asthma verschlimmerte sich sehr! vor der behandlung musste ich nur 2 x täglich mein bronchenerweiterndes medikament,bzw. cortison-spray anwenden. nun muss ich das 4-5 x täglich! bin körperlich kaum noch belastbar, muss auch ständig schwer husten. weiss jemand rat?
mein HNO zuckt nur mit den achseln!
LuFa hat erst termin frei, ende september
p.s. ein freund von mir, schwerer, langjähriger fall von neurodermitis…der nimmt auch das medikamnt, dem geht es suuuper!!!
nützt mir leider nix……das asthma bringt mich akt. schier um
Hallo an Alle :)
Ich brauche unbedingt euren Rat:
Was hilft gegen starken Juckreiz und Trockenheit der Augen als Nebenwirkung? Normale Augenärzte können mir nicht helfen. Ich wohne in München.. vielleicht hat jemand Tipps?
Ich spritze seit Anfang April und habe starke Probleme mit den Augen. Trotz pflegender und allergischer Augentropfen jucken meine Augen jede Nacht so stark, dass meine Augenlider offen sind und die Haut um die Augen dauerhaft gerötet. Unter Tags habe ich keine bis starke Probleme, immer unterschiedlich. Ich will aber nicht abbrechen, weil sonst hat Dupilumab meinen Juckreiz extrem verbessert, meine Hände sehen fast normal aus, das ERSTE MAL in meinem ganzen Leben! Echt super! Auch am Rest vom Körper sind alle Stellen viel besser geworden, bis auf den Hals und das Gesicht, da wirkts überhaupt nicht, auch nicht gegen den Juckreiz… leider!
Vielen Dank schon mal!
Ich spritze mir das Dupixent schon ca. 3 Monate. Keinerlei Nebenwirkungen. Habe die Spritze 2 Mal in dem Oberschenkel gesetzt, danach ist die Neurodermitis (Pruritus) leicht zurück gekommen. Nach dem habe ich die Injektion wieder in den Bauch gemacht, siehe da, Pruritus wieder weg. Nur so als Input.
Meine Lieben, ich möchte euch heute über meine Covid-I19 mpfungen berichten. Ich habe drei Monate vorher mit dem Spritzen aufgehört. Meine Neurodermitis kam natürlich nach und nach wieder. Meine erste Impfung war am 6.5.21. Obwohl ich der Ärztin erzählte, dass ich vor drei Jahren bei der Gelbfieberimpfung (Lebendimpfung) einen allergischen Schock erlitt, hielt sie es für unmöglich, dass dies bei dieser Impfung eintritt. 10 Minuten nach der Impfung wurde mir schwummrig, aber ich versuchte mich abzulenken. Eine Arzthelferin kam vorbei und meinte, ich sähe nicht gut aus und sollte mich hinlegen. Nach weiteren fünf Minuten kam der allergische Schock, ich bekam 2 Infusionen, ein Allgergikum gespritzt und musste nach drei Stunden abgeholt werden. Mein Bluthochdruck war 191/101 und die Aussage vom Rettungssanitäter war: „Ist normal, die Impfung geht aufs Herz“. Am nächsten Tag schleppte ich mich zu meinem Hausarzt, der mit Entsetzen feststellte, dass mein Blutdruck immer noch/oder wieder so hoch war. Ich musste in der Praxis 4 h liegen und bekam letztendlich ein Notfallmedikament, damit der Bluthochdruck sank. Danach verschrieb er mit blutdrucksenkende Tabletten, die ich tagelang nahm und ich bestellte mir ein Blutdruckmessgerät. Der Blutdruck ging langsam und auch erst nach drei Wochen wieder zurück. Ich muss dazu sagen, dass ich Sportlerin bin und so etwas nicht kenne. Jetzt kommt aber das Interessante: Am 20.05.21 spritzte ich mir das erste Mal wieder Dupixent und die Wirkung tendierte fast gegen null. Die nächste Dupixent Spritze war am 5.6.21 und meine Haut wurde etwas besser. Am 17.6.21 war meine zweite Covid-19 Imfpung, die ich nach langem Hadern mit mir selbst, doch durchführen ließ. Am Morgen nahm ich noch eine Allergietablette, da ich auf ein Nahrungsmittel allergisch reagierte. Nach der zweiten Impfung, die ich direkt im Liegen bekam, bemerkte ich, dass mein Immunsystem wahnsinnig arbeitete, aber der allerg. Schock blieb aus. Nach 30 Minuten ließ ich mich abholen und ging etwas wackelig, aber ansonsten fit, nach Hause. Mein Blutdruckmessgerät zeigte wieder einen Wert im roten Bereich an, aber ansonsten ging es mir gut. Weitere Messungen der darauffolgenden Tagen zeigten, dass der Wert sank. Mir wurde zwischenzeitlich mitgeteilt, dass ich mich nicht hätte spritzen dürfen mit Dupixent zwischen den beiden Imfpungen, da man annimmt, dass die Covid-19 Impfung dann nicht richtig wirkt. Ich versuche das herauszufinden. Bitte schreibt doch auch eure Erfahrungen, damit wir uns austauschen können. Liebe Grüße an euch alle
Hallo zusammen,
ich bin 23 Jahre alt und leide seit dem Säuglingsalter an Neurodermitis. Mit ca. 14 Jahren war meine Neurodermitis so gut wie verschwunden. Mit 18 Jahren kam sie leider viel heftiger wieder. Nachdem die Therapie mit Protopic und Elidel fehlschlug, wurde mir bis vor kurzem von meinem Dermatologen eine Mischsalbe mit Triamcinolon (Kortison) verschrieben. Diese Creme habe ich dann 5 Jahre lang 2-3 mal die Woche nachts auftragen müssen. Die Creme hat wirklich gut geholfen, jedoch störte mich extrem, dass ich, um das Bett nicht zu versauen, auf einem Handtuch schlafen musste, weil die Creme extrem fettig ist. Im letzten Jahr bemerkte ich, dass ich unglaublich dünne haut im Gesicht bekommen habe und spinnennetzartige Adern erkennen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt bin ich auf die Internetsuche nach Alternativen gegangen und habe hier auf der Internetseite Dupixent gefunden. Ich bin direkt zu meinem Dermatologen gegangen und habe nachgefragt, ob dies eine Alternative ist. Er meinte nur, dass er das Medikament kenne, aber es nicht verschreiben könne. Somit habe ich mich an die örtliche Hautklinik gewandt, wo ich auch ohne Probleme Dupixent bekommen habe. Nun nach 4 Wochen ist meine Neurodermitis quasi verschwunden. Kein Kratzen, keine trockene Haut, Keine Ekzeme. Es ist wie ein wunder! Die einzige Nebenwirkung, die ich bislang hatte, war Herpes direkt nach dem spritzen. Das ist aber weitaus erträglicher als Neurodermitis an ca. 60 -70 % der Haut. Meine Augen sind (bis jetzt) noch top!
Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt… :)
Hallo zusammen!
Ich leide seit meinem zweiten Lebensjahr an einer Neurodermitis, die nach der Pupertät erst so richtig schlimm wurde. Im März 2019 war es so schlimm, das nicht einmal mehr Cortisonhaltige Salben geholfen habe. Ich wurde akut-stationär in einer Hautklinik aufgenommen, wurde erstmal mit starken Cortisontabletten behandelt und bakam so erstmal ein ruhiges Hautbild. Nach ausschleichen der Cortisontabletten wurde mit der Dupixent-Therapie begonnen. Ich hatte einen Wahnsinns-Effekt und wirklich ungefähr 1 Jahr gar keine Probleme.
Dann ging es im letzten Jahr an den Armen wieder los und wurde sogar recht extrem und großflächig, aber nur an den Armen. Ich habe dann an einer Studie von La Roche Posay teilgenommen, die extra für Neurodermitis-Patienten, die Dupixent nehmen, war. Ich musst im Rahmen der Studie zweimal täglich meine Arme mit der Creme lipikar baume ap+m eincremen und hatte auch das passende Duschgel dazu. Auch hier hatte ich einen Wahnsinns-Erfolg. Alle Ekzeme waren nach ca. 3 Wochen verschwunden.
Mittlerweile, wieder ein Jahr später geht es an den Armen wieder los. Zwar nicht so extrem aber es nervt halt schon. Schlimmer jedoch sind die Ekzeme im Augenbereich. Wo andere manchmal dunkle Augenringe tragen aber ich rote Ekzeme. Die Trockenheit im Auge bekomme ich mit Augentropfen ganz gut im Griff aber die Ekzem unter dem Augen und auf dem Augenlid sind sehr extrem.
Mein Arzt verschrieb mir protopic Creme, die erst auch half, aber leider sind die Nebenwirkungen zu extrem geworden.
Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen. Ich habe hier immer mal wieder gelesen, dass die Probleme mit den Augen nach einer Zeit weggingen, aber wenn ich das richtig verstanden habe, kamen sie nicht so spät sondern eher zu Therapiebeginn.
Hat jemand einen guten Rat?
Ganz liebe Grüsse
Bettina
Habe seit Jahren Asthmamedikamente und Cortisonhaltige Nasensprays genommen. Mein Geruchssinn war vollkommen weg durch die Nasenpolypen. Mein HNO Arzt hat mir eine Dupixent Therapie empfohlen welche jetzt durchgeführt wird. 3 Tage nach der ersten Injektion konnte ich wieder riechen und nach der 2. Spritze konnte ich mein Cortison Spray auf 1 Hub morgens und abends reduzieren. Meinen Bronchien geht es super und meine Polypen sind auch fast verschwunden. Nebenwirkungen habe ich keine. Das Medikament hat mir meine Lebensqualität wiedergegeben.
Dupixent hilft meiner Haut sehr gut. Die Augen leiden jedoch extrem.
Eine Klinik empfiehlt Augentropfen, die mir gut helfen. Man muss jedoch leider die Kosten selbst tragen (5 ml ca. 30 €) und die Tropfen sind nur begrenzt haltbar.
Hier die Rezeptur:
wässrige ciclosporinhaltige Augentropfen 0,05 Prozent
mit Natriumhyaluronat 0,1 Prozent
konserviert mit Polihexeramid
Dosierung: je ein Tropfen abends und morgens
Probiert es aus! Mir haben die Tropfen geholfen!
Hallo Alina,
ich spritze dupixent seit zwei Jahren und hatte ebenfalls erhabene knallrote Flecken im Gesicht, wenn ich zwei bis drei Tage nach dem Spritzen in die Sonne gegangen bin. Ich trage jetzt draussen grundsätzlich eine Schirmmütze mit grossem Schirm, sobald die warme Jahreszeit beginnt.
Vielleicht ist es bei dir auch so?
Bei mir sind die Flecken ganz weg.
LG, Magnolia
Hallo, ich bekomme auch seit kurzem Dupixent. Habe das Gefühl, dass ich kahle Stellen am Kopf bekomme, die auch jucken. Wer hat ähnliche Erfahrungen??? Wachsen die Haare wieder nach, auch wenn man mit der Behandlung fortfährt?
Hallo ihr Lieben, ich leide seit 35 Jahren an Neurodermitis. Im Herbst 2019 bekam ich einen richtig heftigen Schub der nicht besser werden wollte. Im Oktober 2019 bekam ich dann von der Hautklinik meine erste Dupixent Spritze mit 600mg.. Nach ein paar Stunden konnte ich beobachten, wie die Rötungen der Haut zurück gingen. Von Tag zu Tag wurde meine Haut besser.. Ich war beschwerde frei und habe mich zum ersten mal wie eine normale Frau gefühlt. Alle 2 Wochen Spritze ich mir 300mg Dupixent. Im Sommer 2020 fingen dann die ersten Nebenwirkungen an. Ich bekam Herpes am Mund und meine Augen entwickelten eine Blepahrits. Ich Spritze weiter. Ende Oktober bekam ich kleine Runde rote Stellen im Gesicht, Hals, Nacken und Rücken.. Sie wurden grösser. Dupixent scheint nicht mehr anzuschlagen. Mitte Dezember habe ich Dupixent dann einfach abgesetzt. Die Stellen gingen nicht zurück und meine Augen werden nicht besser.. Bin nun in der Augenklinik in Behandlung. Aktuell mit Softacort und Ikervis Augentropfen. In der hautklinik gingen sie nicht wirklich auf meine hautveränderungen ein und nicht darauf das dupixent meine Haut nicht mehr verbessert. Was meint ihr, sollte ich nochmal anfangen zu spritzen? Seit dem 12. 12.2020 pausiere ich mit Dupixent.
Bleibt Gesund.
Hallo Leidgeplagte, kurz möchte ich Euch auch von meinen Erfahrungen mit Dupixent/Dupilumab berichten.
Ich habe seit Geburt, 62.Jahrgang, Neurodermitis u. seit dem 1.Lj.Asthma. Ich hatte leider eine der schwersten Formen die es gibt. Gesicht, Hals, Hände, Körper, Arme, Füße, alles befallen.
Kortisonsalben, Spritzen, Krankenhausaufenthalte waren in regelmäßigen Abständen notwendig! War als Kind bis zum erwachsen werden 7x zur Kur, Kroatien ehem. Jugoslawien u.Heiligendamm. Mit zunehmenden Alter hat es sich etwas beruhigt, aber es war immer noch die Hölle, für mich innerlich. Nach außen habe ich es mir nicht anmerken lassen. Besonders belastend war immer das Handexzem, denn das konnte fast jeder sehen. Eine Katastrophe…
Nach Eigenbluttherapien, Darmsanierungen, Lichtbestrahlungen, Krankenhausaufenthalten, Kuren, hunderten von Salben, Kortison u. Pflegesalben, hörte ich 2018 von den Immunblockern. Gut war auch zu lesen, dass vor allem die Nebenwirkungen sehr gering bis garnicht sein sollen. Ich träumte schon davon und lass täglich Berichte, obwohl es ja dann kaum Neues gab, denn ich kannte Allen.
Als das Arzneimittel, glaube Ende 2018, in Deutschland zugelassen wurde, nahm ich sofort Kontakt mit der Charité in Berlin auf, mein “zweites Zuhause” in der Kindheit.
Zum Glück war bzw. bin ich privat versichert und meine PKV hat zugestimmt zur Verordnung von Dupilumab, auf Grund meiner vielen Therapien.
Somit war ich von Anfang an dabei und ich konnte nach 1-2 Spritzen zuschauen wie die Haut besser wurde. Es begann ein neues Leben und ich kann es nur jedem empfehlen. Ich spritze mich jetzt alle 14 Tage, manchmal auch fast 3 Wochen, Dupilumab und das seit 2 Jahren. Klar die Augenproblematik kenne ich auch, leichte Entzündungen, trockene Augen, aber das gibt sich mit der Zeit! Ab und zu auch mal ein Herpes-Lippenbläschen aber das ist alles besser wie Neurodermitis. Leider ist das Asthma nicht weggegangen, aber in der Form wesentlich leichter, aber das war auch vor Dupilumab mit Relvar Vorsorgespray schon sehr gut.
Ich drücke Euch die Daumen und wünsche allen das Beste. Nie aufgeben, kämpfen, viel lachen und vor allem positiv denken auch wenn’s manchmal schwer fällt. Das hat mir mein Lebenlang geholfen ;)
Hallo!
Nach 20 “bösen” Jahren, inkl.4 NNH OPs, eosinophilem Asthma, unendlich vielen, auch zuletzt hohen Kortison Gaben, hatte ich 2013 einen körperlichen Zusammenbruch und bei 1,70m Größe Untergewicht ( 56 Kilo versuchte ich zu “halten”).
Im Krankenhaus hat man mich total durchgecheckt, und nach 8 Tagen auf eig, Wunsch entlassen…weil mir nichts ( außer Kortison) geholfen hat.
Durch einen glücklichen Zufall habe ich eine Lungenfachärztin kennen gelernt, die mich von den Kortison Tabletten weg brachte, und ich nur noch inhalieren durfte/sollte…….
Aber in Verbindung mit den immer wieder nachwachsenden Nasen-Polypen konnte ich mich eigtl.nur noch gut durch den Sommer bringen…im Winter war die Luft nicht gut, außerdem nach einer Lungenentzündung Gefahr, die wieder zu bekommen…also “wenig” Lebensqualität…..
Dann habe ich nachts bei googeln von der abgeschlossenen DUPILUMAB Studie gelesen…ich habe mich durch eigene Anmeldung und Vorstellung im UKM “durchgefragt”…WAS SOLL ICH SAGEN?
Meine 1.Dupixent Injektion habe ich im Juli 2020 bekommen!
Die hat mich wunderbar bis zum nächsten Tag am Nachmittag schlafen lassen –
AB dem Moment des Erwachens war meine Nase frei, die Bronchien nicht mehr belegt, Auswurf und Husten weg……DAS ist bis heute so geblieben!
Gottseidank hatte ich fast keine Nebenwirkungen:
– das mit den juckenden verschwommenen Augen hatte ich, hab es untersuchen lassen und helfe mir mit Bepanthen Augentropfen. Wenn ich die regelmäßig morgens und abends nehme, hab ich das Augen-Problem im Griff.
-seit ein paar Tagen ( ich habe bis jetzt 14 Spritzen alle 2 Wochen bekommen)
bemerke ich an verschiedenen Stellen Gelenkschmerzen:
Ellbogen, Daumen, Zeigefinger….Knie..
Nachdem ich jetzt aber von all Ihren Nebenwirkungen gelesen habe,
muss ich Ihnen offen sagen:
DUPIXENT hat mir ein neues Leben geschenkt-dafür bin ich unendlich dankbar!
Ich bin 66 Jahre alt, habe glücklicherweise einen Körper, der noch einiges “schafft”und beweglich geblieben ist- daher denke ich mir:
Sche….auf Arthrosen, das ist doch normal….Knie gehen auch kaputt….
Gelenkschmerzen kommen – und gehen sicher wieder….besser allemal,
als wenn das Asthma wieder käme….
Zum Glück bin ich auch nur unzufrieden, weil der Frisör nicht arbeiten darf/kann !
Ich bin – nachdem ich Ihre Darstellungen gelesen habe – unwahrscheinlich froh, dass ich nicht größere Probleme habe….außer, dass “die Frisur nicht sitzt!”
Wir müssen einfach an das glauben, was vor uns liegt, nicht zweifeln, wenn es e Rückschläge gibt! Ich denke, uns Allen ging es schlecht, sonst hätte uns Niemand dieses Arzneimittel verordnet….ich denke insofern positiv, weil es früher viel schlimmer war: ich war sehr eingeschränkt, kein Medikament hat mehr geholfen….
Heute geht es mir gut; ich habe wieder ein Leben und all meine Kraft setze ich da hinein, mir die letzte Wegstrecke nicht durch CORONA vermasseln zu lassen.
Lassen Sie uns das Beste daraus machen!
Früher sagten die alten Leute: was von alleine kommt, geht auch wieder…falls nicht, gibts da noch Chirurgen…..aber ich denke doch NICHT FÜR UNS!
Bleiben Sie gesund.
Alles Gute,
RotzMichel
Hallo zusammen, meine Tochter (18) leidet seit ihrem 11ten Lebensjahr an chron. polypöser Rhinosinusitis und hat schon viele Operationen hinter sich. Jetzt hat sie die zweite Spritze Dupixent hinter sich und reagiert leider sehr heftig darauf. Die weiteren Spritzen sollen nun immer stationär gemacht werden. Hat jemand Erfahrungen, ob die Nebenwirkungen sich mit der Zeit vielleicht abschwächen? Für meine Tochter ist das sehr belastend.
Lg
Hallo Sunny, ich habe anfangs auch gedacht, dass das nichts bringt. Jetzt, nach über 5 Monaten kann ich sagen, dass es hilft. Ich kann wieder riechen, schmecken und hören. Meine Gehörgänge sind frei von Sekret und mein HNO ist begeistert. Die Nebenwirkungen sind nicht mehr so gravierend. Von Monat zu Monat verbessert sich das. Früher konnte ich, wegen meinem Asthma, bei feuchtem Wetter nicht rausgehen, da sich mein Zustand innerhalb von Minuten verschlechtert hat. Das ist nicht mehr der Fall. Mein Leben hat sich verbessert. Natürlich muss ich noch meine Medikamente bezüglich meines Asthmas und der Pan-Sinus einnehmen; aber, die Wirkung ist jetzt wie erwünscht.
Liebe Grüße von Schützi