Sparsentan

Fokal segmentale Glomerulosklerose: Positive Ph2-Daten

09.09.2016 Retrophin meldet, dass Sparsentan in einer Phase-2-Studie zur Behandlung von fokal segmentaler Glomerulosklerose (FSGS) statistische Signifikanz im primären Wirksamkeitsendpunkt erreicht hat.

Das Medikament wurde bei 109 Patienten mit FSGS getestet, eine seltene Nierenerkrankung, die zu einer chronischen Niereninsuffizienz führt.

Patienten, die mit 200, 400 und 800 mg / Tag Sparsentan (n = 64) behandelt wurden, zeigten eine mittlere Reduktion der Proteinurie vom Ausgangswert um 44,8% nach acht Wochen der Behandlung im Vergleich zu 18,5% (n = 32) nach der Verabreichung von 300 mg / Tag Irbesartan.

Die 400 mg und 800 mg Sparsentan-Kohorten demonstrierten auch Überlegenheit gegenüber 300 mg Irbesartan: 47,4% vs. 19,0%.

Jedoch erreichte nicht jede der individuellen Dosen eine statistische signifikante Überlegenheit gegenüber Irbesartan trotz klarer Hinweise auf einen relativen Nutzen, sagte das Unternehmen. Detailliertere Daten will Retrophin demnächst vorlegen.

Das Medikament hat einen dualen Wirkmechanismus: die Angiotensin-Rezeptor-Blockade und die Endothelin-Rezeptor-Blockade.

Letztes Jahr hat die US Food and Drug Administration und die Europäische Kommission Sparsentan den Orphan-Drug-Status für die Behandlung von fokal segmentaler Glomerulosklerose gewährt.
© arznei-news.de – Quelle: Retrophin, Sept. 2016



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