Brolucizumab

Sehverlust bei Patienten mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration

21.06.2017 Novartis Augenmedikament Brolucizumab zeigte seine Nicht-Unterlegenheit gegenüber Regenerons / Bayers Eylea (Aflibercept) bei der Behandlung des Sehverlustes bei Patienten mit neovaskulärer altersbedingter Makuladegeneration (NAMD), brauchte aber weniger Injektionen als sein Konkurrent.

Brolucizumab (RTH258) 6 mg erreichte die primären und wichtigen sekundären Endpunkte in zwei Phase-III-Studien, HAWK und HARRIER, der Nicht-Unterlegenheit gegenüber Aflibercept bei der mittleren Veränderung der am besten korrigierten Sehschärfe von der Baseline bis zur Woche 48 und der durchschnittlichen mittleren Veränderung des Zeitraumes der Wochen 36-48.

Beide Medikamente erreichten „hoch-signifikante p-Werte“, schreibt das Unternehmen. Auch war RTH258 generell gut verträglich.

Darüber hinaus zeigte Brolucizumab „lang anhaltende Wirksamkeit“ gegenüber Eylea mit einer Dosis alle acht Wochen, wobei die Mehrheit der Patienten 57 Prozent (HAWK) bzw. 52 Prozent (HARRIER) ausschließlich einem 12-wöchigen Dosierungsintervall unmittelbar nach der Einleitungsphase bis zur 48. Woche folgten.

Diese Ergebnisse zeigen klar und überzeugend, dass Brolucizumab das Potenzial hat, die Injektionsbelastung zu reduzieren und gleichzeitig exzellente Ergebnisse für die Sehkraft zu erzielen, sagte Narasimhan, weltweiter Leiter der Arzneimittelentwicklung und der leitende medizinische Verantwortliche bei Novartis.

Auf der Grundlage dieser robusten Daten sieht das Unternehmen positiv auf die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, um das neuartige Medikament den Patienten als Behandlungsoption zur Verfügung stellen zu können.

Eine detaillierte Analyse der Daten ist im Gange und wird auf einem anstehenden medizinischen Kongress präsentiert.
© arznei-news.de – Quelle: Novartis, Juni 2017



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