Aripiprazol (Abilify)

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Indikation, Einsatz, Anwendung

ABILIFY wird angewendet für die Behandlung der Schizophrenie bei Erwachsenen und bei Jugendlichen ab 15 Jahren.

ABILIFY wird angewendet für die Behandlung von mäßigen bis schweren manischen Episoden der Bipolar-I-Störung und für die Prävention einer neuen manischen Episode bei Erwachsenen, die überwiegend manische Episoden hatten und deren manische Episoden auf die Behandlung mit Aripiprazol ansprachen.

ABILIFY wird angewendet für eine bis zu 12 Wochen dauernde Behandlung von mäßigen bis schweren manischen Episoden der Bipolar-I-Störung bei Jugendlichen ab 13 Jahren.

(EPAR, 04.10.2020)

Wirkung

Wirkstoff Aripiprazol; Wirkstoffgruppe: Atypische Neuroleptika
Wirkung auf Organismus: antipsychotisch. Es ist ein atypisches Antipsychotikum.

Medikament ist zugelassen und wird verkauft in der Schweiz und in Deutschland.
Medikament ist noch neu und daher sind noch nicht so viele Nebenwirkungen registriert worden.

Das Medikament wird (experimentell) eingesetzt bei Schizophrenie, Depression, Bipolare Störung.

Mögliche Nebenwirkungen

Mögliche Nebenwirkungen bei Aripiprazol: Gelegentlich: Unkontrollierbare Zuckbewegungen und Krampfanfälle, Schwindel, beschleunigter Puls, Sehstörungen, Schlafstörungen, Ängste, Depressionen. Menstruationsstörung, Appetitsteigerung, Gewichtszunahme.
Häufig: Kopfschmerzen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche, Übelkeit, Erbrechen, unangenehmes Gefühl im Magen, Verstopfung, Benommenheit, Schlafprobleme, Ruhelosigkeit, Schläfrigkeit, verzerrtes und verschwommenes Sehen.

Warnhinweise / Gegenanzeigen

Therapieabbruch bei Auftreten von malignem neuroleptischem Syndrom; Dosisreduktion oder Therapieabbruch bei Auftreten von Spätdyskinesien. Unerwünschte zerebrovaskuläre Ereignisse bei älteren Patienten mit Demenz assozierter Psychose (1,3% vs. 0,6% bei Placebo), Beobachtung bei Anzeichen einer Hyperglykämie, Monitoring bei Diabetes mellitus; enge Überwachung bei Patienten mit hohem Risiko für Suizidalität.

Schwangerschaft, Stillen

Kontraindiziert bei Schwangerschaft und in der Stillzeit. Die Herstellerfirma empfiehlt, das Medikament nicht während Schwangerschaft und Stillzeit anzuwenden. Bei Schwangerschaft oder Schwangerschaftsplanung, vor dem Stillen oder der Absicht zu stillen sollten Sie mit dem verschreibenden medizinischen Personal sprechen.

Wenn Sie Aripiprazol-enthaltende Medikamente einnehmen, sollte vorher abgestillt werden. Es sollte es nicht während der Stillzeit eingenommen werden. Bei neugeborenen Babys von Müttern, die Aripiprazol in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft eingenommen haben, könnte es zu folgenden Symptomen (Arzt aufsuchen) kommen: Zittern, Muskelsteifigkeit, Muskelschwäche, vermehrtem Schlafen, Unruhe, Beschwerden bei der Atmung und Probleme beim Stillen.

Wechselwirkungen

Folgende (möglichen) Wechselwirkungen sollten bei der Einnahme von Aripiprazol bzw. der Präparate, die den Wirkstoff enthalten, beachtet werden:

Bei einer gleichzeitigen Verabreichung von CYP2D6-Hemmern, wie Paroxetin, Chinidin, Fluoxetin, sowie CYP3A4-Hemmern (Ketokonazol): Dosishalbierung, da es zu einem Plasmakonzentrationanstieg kommen kann.
Gleichzeitige Verabreichung von CYP3A4-Induktoren wie Nevirapin, Rifabutin, Carbamazepin, Rifampicin, Phenytoin, Primidon, Efavirenz, Johanniskraut: Dosisverdoppelung, da eine Plasmakonzentrationsverringerung möglich ist.
Vorsicht bei Arzneimitteln, die eine QT-Verlängerung oder Elektrolythaushaltsstörungen verursachen.
Schwache Inhibitoren von CYP3A4 (Diltiazem oder Escitalopram) oder CYP2D6 können mäßigen Anstieg der Aripiprazol-Konzentration verursachen.

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