Cabozantinib (Cometriq) – Urogenitale Tumoren

Fortgeschrittene urogenitale Tumoren: Ph-1-Ergebnisse

10.10.2016 Exelixis hat Resultate aus einer Phase-1-Studie veröffentlicht, in der Cabozantinib (Handelsnamen Cometriq, Cabometyx) in Kombination mit Nivolumab bei Patienten ausgewertet wurde, die wegen ihrer urogenitalen Tumoren bereits behandelt worden waren.

Zwischen Juli 2015 und September 2016 wurden 24 Patienten mit metastasiertem Urothelkarzinom (n = 7), Urachus Adenokarzinom (n = 4), Plattenepithelkarzinom der Blase oder Harnröhre (n = 3), Keimzelltumor (n = 4 ), kastrationsresistenter Prostatakrebs (n = 4), Nierenzellkarzinom (n = 1) oder trophoblastischer Tumor (n = 1) im 1. Teil der Studie behandelt, der die Kombination von Cabozantinib und Nivolumab in vier Dosierungen auswertete.

Ansprechen

Die mittlere Anzahl der vorherigen systemischen Therapien war 3, und 10 Patienten hatten vier oder mehr frühere Behandlungen erhalten. Die objektive Ansprechrate betrug 43 Prozent bei den 23 Patienten, die für das Ansprechen auswertbar waren, mit einem vollständigen Ansprechen und neun partiellen. Vier von sechs Patienten (67 Prozent) mit Urothelkarzinom erreichten ein Ansprechen.

Dosierung

Die empfohlenen Dosierungen für die laufenden Expansionskohorten wurden festgelegt auf 40 mg Cabozantinib täglich und 3 mg / kg Nivolumab einmal alle 2 Wochen. Teil II der Phase-1-Studie evaluiert die Triplett-Kombination Cabozantinib, Nivolumab und Ipilimumab; sie ist noch nicht abgeschlossen.

Unerwünschte Ereignisse

Häufige Grad 1/2 Nebenwirkungen traten bei mehr als 30 Prozent der Patienten auf: Müdigkeit, Durchfall, Appetitlosigkeit, Dysgeusie, Heiserkeit und orale Mukositis.

Grade 3 unerwünschte Ereignisse traten bei mehr als 10 Prozent der Patienten auf: Neutropenie, Müdigkeit und thromboembolische Ereignisse. Es gab ein Grad 4 unerwünschtes Ereignis von erhöhter Lipase. Es traten keine Grad 5 Toxizitäten auf laut Exelixis.
© arznei-news.de – Quelle: Exelixis, Okt. 2016



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