Risankizumab (Skyrizi) bei Psoriasis-Arthritis

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Phase-3-Ergebnisse zu Risankizumab zeigen Verbesserungen der Krankheitsaktivität in Bezug auf Gelenk- und Hautsymptome bei Psoriasis-Arthritis-Patienten

05.01.2021 AbbVie berichtet über positive Topline-Ergebnisse aus zwei Phase-3-Studien mit Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis, die mit Risankizumab (Skyrizi) behandelt wurden.

Wirksamkeit, Ansprechen

KEEPsAKE-1 und KEEPsAKE-2 zeigen, dass signifikant mehr mit Risankizumab (150 mg) behandelte Patienten den primären Endpunkt des ACR20-Ansprechens in Woche 24 im Vergleich zu Placebo erreichten.

In KEEPsAKE-1 und KEEPsAKE-2 erreichten 57 bzw. 51 Prozent der mit Risankizumab behandelten Patienten ein ACR20-Ansprechen in Woche 24 gegenüber 34 bzw. 27 Prozent unter Placebo (p<0,001).

Die Ergebnisse der sekundären Endpunkte zeigten signifikante Verbesserungen der Hautverträglichkeit (gemessen durch eine mindestens 90-prozentige Verbesserung im Psoriasis Area Severity Index [PASI 90]), der körperlichen Funktion (gemessen durch den Health Assessment Questionnaire Disability Index [HAQ-DI]) und der minimalen Krankheitsaktivität (MDA) in Woche 24.

Diese beiden Phase-3-Studien untersuchten Risankizumab bei erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis und schlossen Patienten ein, die unzureichend auf eine biologische Therapie und/oder nicht-biologische krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARD) angesprochen hatten oder diese nicht vertragen haben.

Sicherheit; Nebenwirkungen

In diesen Studien entsprach das Sicherheitsprofil von Risankizumab bis Woche 24 im Allgemeinen den Sicherheitsergebnissen früherer Studien bei Psoriasis.

Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei 2,5 Prozent bzw. 4,0 Prozent der mit Risankizumab behandelten Patienten in KEEPsAKE-1 bzw. KEEPsAKE-2 auf, verglichen mit 3,7 Prozent bzw. 5,5 Prozent unter Placebo.

Die Raten für schwerwiegende Infektionen waren zwischen den Behandlungsgruppen ähnlich (1,0 bzw. 0,9 Prozent bei den mit Risankizumab behandelten Patienten in KEEPsAKE-1 und KEEPsAKE-2 und 1,2 bzw. 2,3 Prozent bei den Patienten, die Placebo erhielten).

Die Raten für unerwünschte Ereignisse, die zum Absetzen des Studienmedikaments führten, betrugen 0,8 Prozent bzw. 0,9 Prozent der mit Risankizumab behandelten Patienten in KEEPsAKE-1 und KEEPsAKE-2, verglichen mit 0,8 Prozent bzw. 2,3 Prozent unter Placebo.

In KEEPsAKE-1 gab es einen Todesfall in der Risankizumab-Gruppe, der nicht mit dem Studienmedikament in Verbindung stand. In KEEPsAKE-2 waren keine Todesfälle zu verzeichnen.

Die vollständigen Ergebnisse der KEEPsAKE-Studien werden auf kommenden medizinischen Konferenzen vorgestellt und in einer medizinischen Fachzeitschrift veröffentlicht, schreibt das Unternehmen.
© arznei-news.de – Quellenangabe: AbbVie.

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Diese Informationen sind NICHT als Empfehlung für ein bestimmtes Medikament zu verstehen. Auch wenn diese Berichte, Studien, Erfahrungen hilfreich sein können, sind sie kein Ersatz für die Erfahrung und das Fachwissen von Ärzten.

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