Buvidal

EU: Opioidabhängigkeit – CHMP-Zulassungsempfehlung

21.09.2018 Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Zulassungsbehörde (CHMP) empfiehlt die Zulassung von Buvidal (aktive Substanz ist Buprenorphin) der Firma Camurus AB als Lösung mit verlängerter Freisetzung zur Injektion (8, 16, 24, 32, 64, 96 und 128 mg) für die Behandlung von Opioidabhängigkeit.

Der Wirkstoff ist Buprenorphin, ein Opioidpartialagonist / Antagonist (ATC-Code: N07BC01).

Der Nutzen von Buvidal ist, dass es Opioide während der Suchtbehandlung ersetzen kann. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Hyperhidrose und Schlaflosigkeit.

Buvidal ist ein Hybridmedikament von Subutex, das seit 1998 in der EU zugelassen ist. Buvidal enthält den gleichen Wirkstoff wie Subutex, unterscheidet sich aber in Stärke und Art der Abgabe.

Die vollständige Indikation bei Zulassung wäre: Indiziert für die Behandlung der Opioidabhängigkeit im Rahmen medizinischer, sozialer und psychologischer Behandlung. Die Behandlung ist für die Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren bestimmt.
© arznei-news.de – Quelle: EMA



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